Parkett vs Fliesen: Was passt wirklich in Ihr Zuhause?

Beim Neubau oder der Renovierung steht fast jeder vor der gleichen Frage: Parkett, ein natürlicher Holzboden, der Wärme und Echtheit ausstrahlt. Auch bekannt als Echtholzboden, ist er ein klassischer Wahl für Wohnräume, die Gemütlichkeit und Langlebigkeit verbinden sollen. Oder doch Fliesen, ein widerstandsfähiger, pflegeleichter Boden, der vor allem in Feuchträumen und hohen Belastungsbereichen überzeugt. Auch als Keramikboden bekannt, ist er der praktische Gegensatz zum warmen Holz. Beide sind keine bloßen Dekorationen – sie prägen den Alltag, beeinflussen die Raumakustik und bestimmen, wie lange Ihr Boden gut aussieht.

Ein Parkett fühlt sich unter den Füßen warm an, reflektiert nicht so viel Schall wie Fliesen und verleiht jedem Raum eine natürliche Atmosphäre. Es ist ideal für Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Kinderzimmer – Orte, in denen man gerne barfuß läuft und Wert auf Wohlfühlatmosphäre legt. Aber es braucht Pflege: Kein ständiges Nassreinigen, keine aggressiven Reiniger, und bei starkem Feuchtigkeitseinfluss – etwa im Bad – ist es riskant. Trittschalldämmung, eine Schicht unter dem Parkett, die Geräusche zwischen Stockwerken dämpft. Auch bekannt als Schalldämmung für Holzböden, ist sie oft nötig, besonders in Mehrfamilienhäusern. Ohne sie klingt jeder Schritt wie ein Trommelwirbel unten im Keller.

Fliesen, ein hartes, wasserfestes Material, das sich perfekt für Küche, Bad oder Flur eignet. Auch bekannt als Keramikfliese, hält Hitze, Feuchtigkeit und Kratzer aus – ohne zu verblassen oder zu quellen. Sie lassen sich leicht reinigen, sind allergikerfreundlich und halten Jahrzehnte. Aber sie sind kalt, laut und fühlen sich unter den Füßen hart an. Wer in einem Haus mit Kindern oder älteren Menschen lebt, merkt schnell: Ein Fliesenboden im Schlafzimmer ist kein Komfort, sondern eine Herausforderung. Und wenn etwas runterfällt – ein Glas, ein Teller – bricht es lieber, als dass der Boden Schaden nimmt.

Was zählt wirklich im Alltag?

Es geht nicht darum, welcher Boden „besser“ ist. Es geht darum, was zu Ihrem Leben passt. Parkett ist für Menschen, die Wert auf Ästhetik, Wärme und Natürlichkeit legen – und bereit sind, etwas Zeit in die Pflege zu investieren. Fliesen ist für Menschen, die praktisch denken: schnell sauber, dauerhaft, unempfindlich. In der Küche? Fliesen. Im Wohnzimmer? Parkett. Im Bad? Fliesen. Im Kinderzimmer? Parkett – mit guter Trittschalldämmung. In Fluren? Das hängt davon ab, ob Sie lieber warme Fußsohlen oder leicht zu reinigende Oberflächen wollen.

Und was ist mit dem Wert Ihrer Immobilie? Beide Bodenbeläge können den Preis steigern – aber nur, wenn sie gut verlegt und gepflegt sind. Ein abgenutztes Parkett wirkt alt, eine schmutzige Fliese wirkt billig. Es ist nicht der Materialtyp, der zählt – es ist die Qualität der Ausführung. Deshalb finden Sie in den folgenden Artikeln auch Tipps zu Handwerkern für Türen, Wandschutzsysteme und Sanierungskosten: Denn ein Haus besteht aus vielen Teilen, und jeder Teil muss zusammenpassen. Hier geht es nicht um Trends. Es geht darum, was nach 10 Jahren noch gut aussieht, gut anfühlt und gut funktioniert.

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