Immobilienmakler: Was sie wirklich tun und wie sie Ihren Immobilienverkauf beeinflussen

Ein Immobilienmakler, ein professioneller Vermittler, der Immobilien zwischen Käufern und Verkäufern vermittelt und dabei rechtliche, finanzielle und logistische Prozesse steuert. Auch bekannt als Immobilienberater, ist er kein bloßer Terminvermittler – er ist der einzige, der den Wert deiner Immobilie realistisch einschätzen kann, ohne dich in teure Fehlentscheidungen zu führen.

Du denkst, ein Makler hilft nur bei der Besichtigung? Falsch. Er sorgt dafür, dass deine Immobilie nicht nur gesehen, sondern auch richtig bewertet wird. Wie du den Bodenwert, der Anteil am Gesamtwert einer Immobilie, der sich aus dem Grundstückswert ergibt, unabhängig vom Gebäude vom Gebäudewert, der Wert des Bauwerks selbst, abhängig von Alter, Zustand und Ausstattung trennst, entscheidet, ob du zu viel oder zu wenig verlangst. Ein guter Makler kennt die aktuellen Bodenrichtwerte, offizielle Wertangaben der Gemeinden, die als Referenz für die Immobilienbewertung dienen und weiß, wie du mit einem unabhängigen Gutachten das Finanzamt überzeugst – besonders wichtig, wenn du eine geerbte Immobilie verkaufst.

Und dann gibt es noch die Besichtigungstermine, geplante Termine, bei denen potenzielle Käufer die Immobilie besichtigen – eine entscheidende Phase im Verkaufsprozess. Ein Profi filtert seriöse Interessenten, vermeidet Zeitverschwendung und bereitet die Wohnung so vor, dass sie sofort überzeugt. Das hat nichts mit dem bloßen Öffnen der Tür zu tun. Es geht um Lichtverhältnisse, Geruchskontrolle, die richtige Ausrichtung – alles Dinge, die du selbst kaum steuern kannst, wenn du nicht weißt, worauf es ankommt. Und wer sagt, dass du nur mit einem Makler verkaufst? Viele nutzen ihn nur für die ersten Schritte: Bewertung, Besichtigungsmanagement, Dokumentation. Danach führen sie den Verkauf selbst weiter – mit Wissen, das der Makler ihnen gegeben hat.

Und was ist mit Förderungen? Einige Makler arbeiten eng mit Energieberatern zusammen und wissen, wie du mit einer KfW-Förderung, staatliche Zuschüsse oder günstige Kredite für energetische Sanierungen oder barrierearme Umbauten den Kaufpreis deiner Immobilie attraktiver machst – etwa durch eine bodengleiche Dusche oder eine neue Tür, die Wärme hält. Das macht deine Wohnung nicht nur wertvoller, sondern auch verkaufsfähiger für Senioren oder Familien.

Immer wieder sehen wir, wie Menschen ihre Immobilie zu lange selbst verkaufen – und dabei tausende Euro verlieren, weil sie nicht wissen, wie man die Grundschuld richtig löscht, wie man die Spekulationsfrist berechnet oder warum eine Renovierungspflicht als Mieter oft gar nicht gilt. Ein guter Immobilienmakler kennt diese Fallstricke. Er kennt die Gesetze, die Zahlen, die Tricks. Und er vermittelt nicht nur eine Wohnung – er vermittelt Sicherheit.

Unter den Beiträgen findest du echte Praxisbeispiele: Wie du Besichtigungstermine effizient organisierst, warum die Ausrichtung deiner Wohnung den Preis bestimmt, wie du Boden- und Gebäudewert trennst – und warum du beim Verkauf einer geerbten Immobilie die Spekulationsfrist nicht vom Erbfall aus rechnen darfst. Alles, was du brauchst, um zu entscheiden, ob du einen Makler brauchst – und wenn ja, welchen.

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