Grundschuld löschen: So funktioniert die Löschung und was du wissen musst

Wenn du dein Haus oder deine Wohnung endgültig Grundschuld, eine Sicherheitshypothek, die einem Gläubiger das Recht gibt, bei Zahlungsverzug die Immobilie zu verwerten. Auch bekannt als Hypothek, ist sie ein zentraler Bestandteil jeder Immobilienfinanzierung. abbezahlt hast, ist die Löschung nicht optional – sie ist Pflicht. Viele glauben, dass die Grundschuld mit der letzten Tilgungszahlung verschwindet. Tatsächlich bleibt sie im Grundbuch, das öffentliche Register, in dem alle Rechte und Belastungen an Grundstücken festgehalten werden. eingetragen, bis du sie offiziell löschen lässt. Das ist kein Formsache – es ist ein rechtlicher Schritt, der deine Eigentumsrechte klarstellt und zukünftige Verkäufe oder neue Kredite ermöglicht.

Wer entscheidet, ob die Grundschuld gelöscht werden kann? Der Gläubiger, die Bank oder Finanzinstitution, die das Darlehen gewährt hat und gegen das die Grundschuld als Sicherheit eingetragen wurde. muss eine Löschungsbewilligung ausstellen. Ohne diese Erklärung kann das Grundbuchamt, die staatliche Stelle, die das Grundbuch führt und Eintragungen sowie Löschungen verarbeitet. nicht handeln. Du bekommst die Bewilligung meist automatisch, wenn du dein Darlehen vollständig zurückgezahlt hast – aber nur, wenn du sie auch anforderst. Viele vergessen das. Dann bleibt die Grundschuld jahrelang im Grundbuch stehen, obwohl kein Geld mehr geschuldet wird. Das kann später Probleme machen: Ein Käufer zögert, ein neuer Kredit wird schwerer, und das Grundbuchamt führt unnötige Prüfungen durch.

Der Prozess ist einfach, aber er braucht Dokumente: die Löschungsbewilligung, deinen Personalausweis, den Grundbuchauszug und oft eine Notarurkunde. Die Kosten liegen meist zwischen 150 und 400 Euro – je nach Bundesland und Komplexität. Du kannst das selbst erledigen, aber viele lassen es vom Notar machen, weil er die Unterlagen korrekt einreicht und die Kommunikation mit dem Grundbuchamt übernimmt. Wichtig: Die Löschung erfolgt nicht automatisch. Du musst sie anstoßen. Und wenn du die Grundschuld nicht löschst, bleibt sie als Belastung sichtbar – selbst wenn sie wertlos ist. Das ist wie ein altes, abgelaufenes Pfand, das immer noch im System steht. Es stört. Es verunsichert. Es kostet Zeit und Geld, wenn du später verkaufen willst.

Immer wieder sehen wir Fälle, in denen Menschen Jahre nach der vollständigen Tilgung plötzlich feststellen: Die Grundschuld ist noch da. Und jetzt muss alles nachgeholt werden. Das ist unnötiger Stress. Die Löschung ist kein komplizierter Akt – sie ist ein logischer Abschluss. Und sie gibt dir volle Kontrolle über dein Eigentum zurück. Was du in den folgenden Beiträgen findest, sind konkrete Anleitungen, Checklisten und Erfahrungsberichte zu diesem Prozess – von der ersten Anfrage bei der Bank bis zur Bestätigung im Grundbuch. Hier geht es nicht um Theorie. Hier geht es um deine Immobilie. Und um den klaren, sauberen Abschluss, den du verdienst.

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