Erdbebenertüchtigung: Wie Sie Ihr Zuhause sicherer machen
Bei einer Erdbebenertüchtigung, die Maßnahmen umfasst, um ein Gebäude gegen die Kräfte eines Erdbebens zu sichern. Also known as Erdbebensicherung, it ist keine Option für Regionen mit hohem Erdbebenrisiko – sie ist eine Notwendigkeit, die jeden betrifft, der in einem Haus lebt, das älter als 30 Jahre ist. Viele denken, Erdbeben sind nur ein Problem in Süddeutschland oder Österreichs Alpenregionen. Doch selbst in Wien, Graz oder Linz gibt es alte Bausubstanz, die bei einem stärkeren Beben nicht standhält. Die meisten Häuser aus den 60er bis 80er Jahren wurden ohne jegliche seismische Planung gebaut. Das heißt: Wände, Decken, Fundamente – alles ist anfällig für Risse, Setzungen, sogar Einstürze.
Die Mauerwerk verstärken, eine der grundlegendsten Methoden, um tragende Wände gegen seitliche Kräfte zu stabilisieren ist dabei der erste Schritt. Ob mit Stahlträgern, Carbon-Faser-Geweben oder Injektionen aus speziellem Mörtel – es geht darum, die Verbindung zwischen Ziegel, Stein und Beton zu verbessern. Ohne das, bleibt das Haus wie ein Kartenhaus: alles steht, solange nichts bewegt wird. Doch bei einem Erdbeben bewegt sich alles – und zwar plötzlich. Dann zählt jede Verbindung. Auch die Baukonstruktion, die Art und Weise, wie ein Haus aus Einzelteilen zusammengesetzt ist spielt eine entscheidende Rolle. Ein Haus mit steifen Wänden und wenig offenen Räumen hält besser als ein offener Grundriss mit großen Fensterflächen. Hier geht es nicht um Design, sondern um Physik: Wie verteilt sich die Kraft? Wo entsteht Spannung? Wo bricht es?
Und es geht nicht nur um das Fundament. Auch Türen, Fenster, Treppen und Decken müssen mitgedacht werden. Eine Tür, die bei einem Beben verkantet und nicht mehr zu öffnen ist, kann zur Falle werden. Eine Decke, die nicht richtig mit den Wänden verbunden ist, kann herunterstürzen. Das sind keine Theorien aus Fachbüchern – das sind Erfahrungen aus realen Erdbeben in Italien, der Schweiz oder sogar in der Steiermark. Wer seine Immobilie nicht sichert, setzt nicht nur sein Hab und Gut, sondern auch seine Familie aufs Spiel.
Die guten Nachrichten: Sie müssen nicht alles neu bauen. Viele Maßnahmen lassen sich nachträglich einbauen – ohne dass Ihr Zuhause komplett umgebaut werden muss. Es gibt Förderungen, Experten, und klare Richtlinien. Was zählt, ist der erste Schritt: erkennen, dass Ihr Haus nicht sicher ist – und dann handeln. In der folgenden Sammlung finden Sie konkrete Beispiele, wie andere Hausbesitzer vorgegangen sind: von der Untermauerung bei Setzungsrissen bis hin zur gezielten Verstärkung von Mauerwerk. Hier geht es nicht um Theorie – sondern um Lösungen, die funktionieren.