Erbfall: Immobilienbewertung, Steuern und Verkauf richtig verstehen
Beim Erbfall, der rechtliche Übergang von Vermögen nach dem Tod einer Person. Also bekannt als Nachlassregelung, ist er oft der Beginn eines komplizierten Prozesses – besonders wenn eine Immobilie im Spiel ist. Viele denken, dass der Wert der Wohnung oder des Hauses einfach der letzte Kaufpreis ist. Doch das Finanzamt setzt den Erbfall mit dem Todestag des Erblassers an – und bewertet oft deutlich höher, als du erwartest.
Ein unabhängiges Gutachten ist nicht nur eine Option, sondern fast immer eine Notwendigkeit. Denn wenn du die Immobilie später verkaufst, beginnt die Spekulationsfrist, die Zeit, nach der ein Verkauf steuerfrei ist. Also bekannt als Haltefrist, sie startet nicht mit dem Erbfall, sondern mit dem Datum, als der Verstorbene die Immobilie gekauft hat. Ein Fehler hier kostet Tausende. Und wer glaubt, dass das Finanzamt automatisch fair ist, irrt. Sie nutzen oft Durchschnittswerte aus dem Bodenrichtwertverzeichnis – ohne Rücksicht auf Sanierungen, Ausrichtung oder Schadstoffe. Das ist kein Fehler, sondern Standard. Du musst dich dagegen wehren.
Du brauchst kein Jurist zu sein, um das zu verstehen. Aber du brauchst klare Regeln. Die Erbschaftsteuer, die Steuer auf das geerbte Vermögen, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist hängt vom Wert der Immobilie ab – und der Wert hängt vom Gutachten ab. Wer hier spart, spart später auch beim Verkauf. Und wer die Finanzamt, die Behörde, die Erbschaftsteuer festsetzt und Prüfungen durchführt nicht kennt, läuft Gefahr, unnötig zu zahlen. Die Posten, die du hier findest, zeigen dir genau, wie du dich schützt: von der richtigen Bewertung am Todestag über die korrekte Berechnung der Spekulationsfrist bis hin zu den typischen Fehlern, die jeder macht – und wie du sie vermeidest.